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Recycletes Polyester.

Plastic fantastic?

Um Stabilität zu gewährleisten, enthalten unsere Jogginghosen, Sweater-Kleider und Kinder-Sweatshirts 15% recycletes Polyester, das aus alten PET-Flaschen hergestellt wird. Eine Hose besteht aus ca. 20 PET-Flaschen zusätzlich zur Bio-Baumwolle.

Ja wir wissen es - Auch recycletes Plastik bleibt das, was es ist: Plastik. Es bleibt schädlich für die Umwelt, für Mensch und Tier.

Aber durch die Arbeit mit recyceltem Kunststoff umgehen wir die Ölgewinnung, die zur Herstellung von jungfräulichem Polyester erforderlich ist. Und das ist ein Game-Changer. Die Produktion verbraucht 33-53% weniger Energie und stößt 32% weniger CO2 aus. Es spart zudem eine erhebliche Menge Wasser im Vergleich zur Produktion von jungfräulichem Polyester. Mal abgesehen davon, dass es verhindert, dass die gebrauchten Flaschen auf Mülldeponien oder im Meer landen, und somit auch Ressourcen schont.

Die beste Lösung ist es, vollständig auf den Kauf von Kleidung aus synthetischen Stoffen zu verzichten. Unsere T-Shirts und Sweatshirts zum Beispiel sind aus 100% Bio-Baumwolle hergestellt. Falls Du einen unserer Jogger oder ein Kleid haben möchtest: Wasch sie weniger und bei niedriger Temperatur, um die Beanspruchung auf Aufreibung der Fasern zu vermeiden. 

Das spart nebenbei auch noch Geld und ist gut für Deine Co2-Bilanz.

Die Welt ist kreisförmig - warum dann nicht auch unser Konsum?

Vorteile von recycletem Polyester gegenüber neuem Polyester.

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35%

Weniger Wasserverbrauch

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32%

Weniger CO2 Emissionen

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53%

Weniger Energieverbrauch

Was ist denn das Problem mit Polyester?

Im Jahr 2050 schwimmt in den Ozeanen gewichtsmäßig mehr Plastik als Fische. Und 35% des Mikroplastiks im Meer sind auf das Waschen von Kleidung zurückzuführen.
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Rund 47 Millionen Tonnen des jährlich weltweit produzierten Plastiks entfallen auf die Textilbranche. Acht Millionen Tonnen Plastik landen insgesamt jährlich in den Weltmeeren (UNEP). 35% des Mikroplastikvorkommens in unseren Meeren sind auf das Waschen von Kleidung zurückzuführen*. Denn diese winzigen Fasern (10.000 Meter Mikrofasern wiegen weniger als ein Gramm) können weder von unseren Waschmaschinen noch unseren Kläranlagen gefiltert werden.

Forscher haben alleine im Rhein pro 2500 Kubikmeter Wasser 140.000 Mikroplastikpartikel gefunden. Oder um es in vorstellbaren Dimensionen auszudrücken: ein olympisches Schwimmbecken randvoll mit Mikroplastik. Aus deutschen Haushalten alleine gelangt ein Mikrofaser-Äquivalent von 3,3 Millionen Plastiktüten pro Woche (!) in unsere Gewässer.

Die Folgen der winzigen Wäschereste können drastisch sein. Laut Forschungen schwimmt im Jahr 2050 in den Ozeanen gewichtsmäßig mehr Plastik als Fische.

Und...? Möchtest mit oder gegen den Strom schwimmen?