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Was ist denn das Problem?

Im Jahr 2050 schwimmt in den Ozeanen gewichtsmäßig mehr Plastik als Fische. Und 35% des Mikroplastiks im Meer sind auf das Waschen von Kleidung zurückzuführen.

Rund 47 Millionen Tonnen des jährlich weltweit produzierten Plastiks entfallen auf die Textilbranche. Acht Millionen Tonnen Plastik landen insgesamt jährlich in den Weltmeeren (UNEP). 35% des Mikroplastikvorkommens in unseren Meeren sind auf das Waschen von Kleidung zurückzuführen*. Denn diese winzigen Fasern (10.000 Meter Mikrofasern wiegen weniger als ein Gramm) können weder von unseren Waschmaschinen noch unseren Kläranlagen gefiltert werden.

Forscher haben alleine im Rhein pro 2500 Kubikmeter Wasser 140.000 Mikroplastikpartikel gefunden. Oder um es in vorstellbaren Dimensionen auszudrücken: ein olympisches Schwimmbecken randvoll mit Mikroplastik. Aus deutschen Haushalten alleine gelangt ein Mikrofaser-Äquivalent von 3,3 Millionen Plastiktüten pro Woche (!) in unsere Gewässer.

Die Folgen der winzigen Wäschereste können drastisch sein. Laut Forschungen schwimmt im Jahr 2050 in den Ozeanen gewichtsmäßig mehr Plastik als Fische.

Und...? Möchtest mit oder gegen den Strom schwimmen?

Und, wie fühlt es sich an?

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