Tickst Du noch ganz sauber?

Wenn du meditierst, wirst du zum Beobachter der Vorgänge in Körper und Geist. Du nimmst wahr, ohne zu bewerten. Im Laufe der Zeit erkennst du, wie du tickst und wie deine Empfindungen zusammen wirken.

Wenn du meditierst, wirst du zum Beobachter der Vorgänge in Körper und Geist. Du nimmst wahr, ohne zu bewerten. Im Laufe der Zeit erkennst du, wie du tickst und wie deine Empfindungen zusammen wirken.

​Entspannung entsteht, wenn du nur beobachtest, was ist. Mit Neugierde und Akzeptanz, aber ohne Widerstand gegen das Empfundene. Gedanken, Emotionen und Körperempfindungen verlieren ihre Kraft, wenn du sie so annimmst wie sie sind. Unruhe und Aufgewühltheit weichen mit der Zeit einer gewissen Gelassenheit, wenn du deine Gedanken und Gefühle einfach mal sein lässt, was und wie sie sind, ohne Reaktion.

Vergangene Sorgen und zukünftige Pläne verblassen. Du trainierst deinen Geist, bei einer Sache zu bleiben ohne abzudriften. Das erhöht die Konzentrationsfähigkeit, macht dich klarer und präsenter. Das wiederum steigert deine Kreativität, deine Laune und Motivation. Ängste sind meist in die Zukunft projizierte Vorstellungen über bestimmte Ereignisse. In der Meditation wird sich hingegen auf das Hier und Jetzt konzentriert.

Wir wachsen in einer Welt auf, in der wir es gewohnt sind unsere Sinne nach außen zu richten. Wir sind es nicht gewohnt, den Blick auch ab und zu nach Innen zu richten. Häufig würden wir dann aber erkennen, dass dort viele Schätze verborgen sind.

Stell dir vor du wärst ein Spiegel, der die Welt reflektiert. Mit der Zeit wird der Spiegel staubig und du kannst die Welt nicht mehr klar sehen so wie sie ist. Leider ist dieser verschleierte Zustand unser Normalzustand. Wann war Dein letzter Frühlingsputz?